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Paritätische Dienste

Das HilDe-Café machte mit allen Teilnehmern, angehörigen und ehrenamtlichen Helfern einen AUsflug ins Café Mitte in der Innenstadt.

Mehr zum Ausflug lesen Sie im Presseartikel der PAZ

Ausflug zum Café Mitte

 

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Paritätischer sucht ehrenamtliche Helfer im Bereich Demenz
Helferin Angela Kortenhaus berichtet aus der Praxis – Neuer Kurs wieder im April


Mit zunehmenden Anzeichen einer „Altersverwirrtheit“ und spätestens mit der Diagnose „Demenz“ kommen auf  Betroffene und ihre Angehörigen große Anforderungen zu. Der ganzen Familie wird ein hohes Maß an Verständnis, Einfühlungsvermögen und pflegerische Kompetenz abverlangt.

Mit dem Angebot „HilDe – Hilfen bei Demenz“ bietet der Paritätische Peine betroffenen Familien Informationen, Beratung und entlastende Betreuung an.
Ein wichtiges Angebot ist dabei die stundenweise Betreuung von Betroffenen zuhause durch speziell geschulte Laienhelfer und Laienhelferinnen.
Eine von Ihnen ist Angela Kortenhaus, (52).
 

Frau Kortenhaus, seit wann sind Sie HilDe-Helferin?


„Ich bin schon seit einigen Jahren dabei. Das müsste 2008 oder 2009 gewesen sein.“
 

Wie kam es dazu?
 

„Ich habe eine Annonce des Paritätischen in der Zeitung gesehen, dass ehrenamtliche Helfer für den Bereich Demenz geschult werden. Damals habe ich an einer Altenpflegeschule Grundlagen der Medizin unterrichtet. Über die Schüler habe ich immer wieder von Demenz gehört und ich wollte gern mehr wissen. Also ging ich zu einem ersten Gespräch zum Paritätischen“
 

Wie ging es dann weiter?
 

„Ich habe die Helfer-Schulung gemacht, das waren 4 Tagesseminare, wo Wissen über verschiedene Formen und Arten der Demenz vermittelt wurde. Außerdem gab es viele Übungen und Rollenspiele dazu wie man mit an Demenz erkrankten Menschen umgehen kann und worauf man achten muss.“
 

Was war Ihre Motivation als Laienhelfer ehrenamtlich an Demenz erkrankte Menschen zu betreuen?
 

„Ich habe schon immer gerne mit älteren Menschen gearbeitet. Schon mein Freiwilliges Soziales Jahr habe ich in einem Altenheim gemacht. Das macht mir einfach Spaß, man bekommt viel zurück.“
 

Was sind Ihre Aufgaben in der Betreuung?
 

„Ich gehe seit einigen Jahren 1 Mal die Woche zu einer alten Dame. Früher haben wir dann sehr viel Sport und Gymnastik zusammen gemacht. Heute, wo sie das nicht mehr so gut schafft, machen wir bei schönem Wetter oft Spaziergänge oder wir spielen etwas. Manchmal bringen wir auch zusammen Müll oder Pfandflaschen weg, je nachdem was gerade so ansteht.“
 

Welche Kenntnisse braucht man Ihrer Meinung nach, wenn man HilDe-Helfer werden möchte?
 

„Kenntnisse über die Krankheit oder Medizinisches sind meiner Meinung nach nicht so wichtig, obwohl man natürlich ein paar Grundlagen braucht. Viel wichtiger finde ich aber, dass man ein Gespür für die Menschen hat, was sie gerade brauchen oder wie sie sich fühlen, dass man auf die Stimmung und auf die Tagesform achtet. Manchmal sind sie traurig, weil sie merken, dass sie verwirrt sind, manchmal möchten sie sich gerne etwas von der Seele reden. Dann ist es wichtig den Menschen so anzunehmen wie er gerade ist und ihm zu zeigen, dass man ihn ernst nimmt.“
 

Wenn Sie auch Interesse haben als Laienhelfer Menschen mit Demenz zu betreuen, beraten wir Sie gerne. Kontakt: Paritätischer Peine – Projekt HilDe-Hilfen bei Demenz. Gabriele Daniel. Tel 05171-9409562. Mail: gabriele.daniel@paritaetischer.de

 

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Unten finden Sie Zeitungsartikel zum Thema HilDe (Hilfe bei Demenz).

 

Vortrag zum Thema Trauer und Sterben bei Demenz (BZ, 30.08.2014)

 

Hilfe für Demenzkranke und Angehörige

 

Gemeinsam gegen das Vergessen

 

Angebot des Paritätischen im Rahmen des Projektes HILDE