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PMS 44/10 v. 18.11.2010

Paritätischer begrüßt Stärkung der Freiwilligendienste

Der Paritätische Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V. begrüßt die heute von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder vorgestellten Eckpunkte zur Einführung des Bundesfreiwilligendienstes, da dieser bei der ebenfalls zugesagten Stärkung des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) eine attraktive Möglichkeit zur Kompensation der Ausfälle durch die Aussetzung des Zivildienstes darstellt. Der Paritätische Niedersachsen hat sich von Anfang an dafür stark gemacht, dass der Freiwilligensektor dringend ausgebaut und besser gefördert werden muss.

„Wir begrüßen den Vorstoß von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder, der die Freiwilligendienste deutlich stärkt. Sehr wichtig ist, dass die vorhandenen Jugendfreiwilligendienste nicht gefährdet werden“, sagt Sebastian Böstel, Vorstand Paritätischer Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V.. Laut Gesetzentwurf wird sichergestellt, dass das FSJ deutlich besser als bisher gefördert wird und so eine Besserstellung des Bundesfreiwilligendienstes vermieden werden soll. Der Paritätische hatte in zurückliegenden Diskussionen mehrfach betont, wie wichtig es ist, eine Konkurrenzsituation der beiden Angebote zu vermeiden und ist nun erfreut, dass die Bundesregierung diesen Empfehlungen gefolgt ist.

Mit Blick auf die kurze Zeit bis zur Umsetzung des Gesetzesentwurfs muss nun sehr zeitnah mit der Öffentlichkeitsarbeit für den neuen Bundesfreiwilligendienst und auch für die bestehenden Jugendfreiwilligendienste begonnen werden, damit sowohl Einsatzstellen als auch Interessierte über die Änderungen informiert werden und entsprechende Planungen beginnen können.

„Wir fordern daher, dass die Wohlfahrtsverbände in alle weiteren Schritte eingebunden werden und die Träger möglichst schnell Planungssicherheit darüber erhalten, wie sie künftig mit den Freiwilligendiensten umgehen sollen“, sagt Sebastian Böstel.