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PMS 04/11 v. 01.02.2011

Paritätischer unterstützt Ausstellung „Stille Heldinnen“ - Eröffnung am Mittwoch, 9. Februar 2011, in Hannover

„Stille Heldinnen – Afrikas Großmütter im Kampf gegen HIV/AIDS“ heißt die bewegende Fotoausstellung mit Bildern von Christoph Gödan, die am Mittwoch, 9. Februar 2011, um 17 Uhr in der Marktkirche Hannover eröffnet wird. Neben der knapp dreiwöchigen Ausstellung in der Marktkirche bietet die Veranstaltergemeinschaft rund um den Verein HelpAge Deutschland an verschiedenen Orten in Hannover ein umfangreiches Rahmenprogramm zum Thema. Der Paritätische Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V. ist Kooperationspartner der Ausstellung und der mit ihr verbundenen Veranstaltungen. „Wir freuen uns sehr, dass wir diese außergewöhnliche und beeindruckende Ausstellung von HelpAge, einer Mitgliedsorganisation des Paritätischen, unterstützen können“, sagt Sebastian Böstel, Vorstand des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Niedersachsen e.V..

In Afrika wächst die Zahl alter Menschen. Diese vergessene Generation gehört zu den Ärmsten der Armen. Weil ihre Kinder an Aids sterben, sorgen vor allem die Großmütter für die Enkelkinder. Die Hälfte der heute 12 Millionen Aids-Waisen Afrikas wächst bei ihnen auf. Von den Schicksalen dieser Frauen erzählt die Ausstellung „Stille Heldinnen“. Die großformatigen Portraits des Osnabrücker Fotografen Christoph Gödan drücken vor allem eines aus: die Würde dieser Frauen im Kampf gegen die Krankheit. Prof. Dr. Rita Süssmuth (Bundestagspräsidentin a.D.) hat die Schirmherrschaft für die Ausstellung und das Rahmenprogramm übernommen.

Die Eröffnung beginnt am Mittwoch, 9. Februar, um 17 Uhr in der Marktkirche Hannover. Mechthild Schramme-Haack vom Soroptimist International Club Hannover moderiert die Vernissage, an der Bürgermeister Bernd Strauch, Pastorin Hanna Kreisel-Liebermann,  der Geschäftsführer von HelpAge Deutschland Michael Bünte sowie Fotograf  Christoph Gödan teilnehmen. Bis Montag, 28. Februar 2011, kann die Ausstellung dann täglich von 10 bis 18 Uhr in der Marktkirche besichtigt werden - während der Gottesdienste wird um Rücksicht gebeten. Führungen für Gruppen können bei der Paritätischen Mitgliedsorganisation Hannöversche AIDS-Hilfe gesondert vereinbart werden unter Telefon 0511- 360 69 60 oder per E-Mail an b.krzizok@hannover.aidshilfe.de.

Parallel zur Ausstellung bietet die Veranstaltergemeinschaft, zu der neben HelpAge Deutschland das Aktionsprogramm Agenda21 der Stadt Hannover, die Hannöversche AIDS-Hilfe, die HIV-und AIDS-Seelsorge in der Ev.-luth. Landeskirche, das Schauspiel Hannover sowie der Soroptimist International Club Hannover und der Soroptimist International Club Hannover 2000 gehören, ein buntes Rahmenprogramm. Genauere Details zu den Filmvorführungen, der Benefiz-Lesung sowie dem Vortrag entnehmen Sie bitte der unten verlinkten Einladungskarte.

„Die Fotografien von Christoph Gödan zeigen, wie wichtig die Maßnahmen gegen die Verbreitung von Aids in Entwicklungsländern sind. Aber nicht nur dort, denn Aids ist ein globales Thema, das alle angeht. Deshalb hoffen wir, dass möglichst viele Menschen die Ausstellung und das Rahmenprogramm besuchen, um die Krankheit im Bewusstsein der Gesellschaft zu halten“, sagt Sebastian Böstel, Vorstand des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Niedersachsen e.V..