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PMS 30/12 v. 26.09.2012

Jede Stimme zählt für ein soziales Niedersachsen: Paritätischer stellt Positionen zur Landtagswahl 2013 vor

Mit seinen „Positionen zur Landtagswahl 2013“ legt der Paritätische Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V. seine sozialpolitischen Forderungen zum Erhalt und zur weiteren Ausgestaltung einer sozialen Landschaft in Niedersachsen vor. In übersichtlicher Form wird verdeutlicht, welche Weichen aus Sicht des Paritätischen für ein gemeinwohlorientiertes Niedersachsen gestellt werden müssen. „Wir möchten die Wählerinnen und Wähler dazu auffordern, die Parteien an ihren Zukunftsplänen hinsichtlich eines sozial gerechten Miteinanders in Niedersachsen zu messen“, sagt Sebastian Böstel, Vorstand des Paritätischen Niedersachsen. Die „Positionen zur Landtagswahl 2013“ stehen ab sofort auf www.paritaetischer.de zum Download zur Verfügung. 

Als Spitzenverband für mehr als 800 Mitgliedsorganisationen ist die  Themenfülle des Paritätischen Niedersachsen so bunt wie das Leben selbst: Menschen mit Unterschieden in Hautfarbe, Religion, Geschlecht, Herkunft, sexueller Orientierung, Familienstand, Alter, Behinderung oder Hilfebedarf sind für den Paritätischen Niedersachsen eine wichtige und unverzichtbare Bereicherung für eine bunte, vielfältige Gesellschaft, die miteinander lebt und voneinander lernt. Fernab von Parteibüchern und Farbspielen möglicher Koalitionen sind es vor allem diese Menschen, die bei dieser Wahl im Mittelpunkt stehen sollten.

Entsprechend haben die 26 Fachbereiche und Arbeitskreise des Paritätischen Niedersachsen in den „Positionen zur Landtagswahl 2013“ Forderungen zusammengetragen, die Politik für alle Menschen der Gesellschaft zum Inhalt hat: junge Menschen ebenso wie Familien, Menschen mit Behinderungen ebenso wie pflegebedürftige Menschen. Zu den Forderungen, die im Positionspapier ausdrücklich erläutert und begründet werden, gehören etwa die langfristige Absicherung von Migrantenselbstorganisationen, die Neugestaltung des Inklusionsprojekts des Landes, eine verlässliche Finanzierung für von sexualisierter Gewalt Betroffener und die Einführung einer Umlage für die Altenpflegeausbildung.

„Wir haben aktuelle Themen zusammengestellt, die die Zukunft der sozialen Gesellschaft Niedersachsens auf den Prüfstand stellen. Die Forderungen sollen dabei helfen Niedersachsen noch lebens- und liebenswerter zu machen. Jede Stimme zählt für ein soziales Niedersachsen!“, sagt Sebastian Böstel.

Der Paritätische Niedersachsen betont außerdem erneut, dass es für alle Bürger und Bürgerinnen Niedersachsens wichtig ist, sich überhaupt an der Landtagswahl am 20. Januar 2013 zu beteiligen. „Wer nicht wählen geht, gibt wertvolle Teilhabe- und Gestaltungsrechte auf und räumt gleichzeitig den unerwünschten extremen Stimmen außerhalb der sozialen Gesellschaftsstruktur zu viel Gewicht ein. Letztlich bestrafen Nichtwähler auch sich selbst, indem sie ihre eigene Chance, an der Gestaltung des sozialen Miteinanders in diesem Bundesland mitzuwirken, ungenutzt verstreichen lassen“, sagt Sebastian Böstel.
 


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