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PMS 33/12 v. 04.10.2012

Zeit des Redens ist vorbei: Paritätischer fordert konkretes Demografiekonzept!

Anlässlich des Demokratie-Gipfels in Berlin fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V. alle Beteiligten dazu auf, das Thema der alternden Gesellschaft und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für alle endlich ernsthaft anzugehen. „Die Zeit des selbstgefälligen Redens ohne konkretes Handeln muss jetzt endgültig vorbei sein“, sagt Cornelia Rundt, Vorstand des Paritätischen Niedersachsen. „Gerade ein Flächenland wie Niedersachsen braucht ein schlüssiges, sinniges Demografiekonzept, und das so schnell wie möglich.“

Der Paritätische Niedersachsen weist seit Jahren auf die Folgen des unausweichlichen demografischen Wandels hin, die sich heute bereits in der drohenden Unterversorgung des ländlichen Raums mit ambulanten Leistungen der sozialen Daseinsvorsorge und im immer größer werdenden Fachrkäftemangel niederschlagen. Im Gegensatz zur Politik redet der Paritätische nicht nur um das Thema herum, sondern hat bereits von gut zwei Jahren ein eigenes Handlungskonzept zur Daseinsvorsorge speziell im ländlichen Raum vorgelegt. Es nutzt und bündelt bestehende soziale Einrichtungen und Dienste des Paritätischen, um die neuen gesellschaftlichen Herausforderungen durch den demografischen Wandel zu meistern.

„Politik und Gesellschaft müssen ein breites Bündnis zu bilden, um Lösungen für die Folgen des demografischen Wandels zu finden und vor allem hilfebedürftigen Menschen im ländlichen Raum zu helfen, ihren Alltag zu bewältigen und ihre Grundbedürfnisse sicherzustellen“, sagt Cornelia Rundt.