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PMS 42/12 v. 26.11.2012

Paritätischer kritisiert widersinnige Familienpolitik der Bundesregierung

Der Paritätische Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V. kritisiert die Pläne der Bundesregierung zur staatlichen Bezuschussung von Haushaltshilfen mit dem Ziel, Müttern so den Wiedereinstieg in den Beruf zu erleichtern. „Was die Koalition da betreibt, ist widersinnige Familienpolitik, in der das Betreuungsgeld gegen Haushaltsgutscheine antritt“, sagt Sebastian Böstel,  Vorstand des Paritätischen Niedersachsen. „Das einzige, was beide Konzepte gemeinsam haben, ist ihr unsinniger und teurer bürokratischer Aufwand, der viel Geld verschlingt, das an anderer Stelle dringend gebraucht wird.“

Müttern den Wiedereinstieg ins Berufsleben zu erleichtern ist ein unterstützenswerter Plan - allein, die Idee der Bundesregierung, dies mit Finanzzuschüssen für Haushaltshilfen zu bewerkstelligen, ist ein Affront gegen die Eltern, die sich nach wie vor verzweifelt um einen Krippenplatz für ihr Kind bemühen.

„Das Geld, das die Regierung für ihre abstruse Familienpolitik verplant, sollte lieber in den Ausbau der Angebote für unter Dreijährige fließen - und das nicht nur in den Ballungsräumen, sondern auch in die Fläche“, fordert Sebastian Böstel.