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PMS 08/13 v. 19.03.2013

Paritätischer Niedersachsen bekräftigt: „Sozial geht nur ohne Rechtsextremismus und Rassismus!“

Anlässlich des „Internationalen Tages für die Beseitigung rassistischer Diskriminierungen“ am Donnerstag, 21. März 2013, im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ vom 11. bis 24. März 2013 bekräftigt der Paritätische Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V. gemeinsam mit seinen Mitgliedsorganisationen SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.  und Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen e.V. sein Engagement gegen Rechtsextremismus und Rassismus. „Menschen mit Unterschieden in Hautfarbe, Religion, Geschlecht, Herkunft, sexueller Orientierung, Behinderung oder Hilfebedarf sind für den Paritätischen Niedersachsen eine wichtige und unverzichtbare Bereicherung für eine bunte, vielfältige und soziale Gesellschaft“, sagt Birgit Eckhardt, Vorstand des Paritätischen Niedersachsen. „Ein soziales und tolerantes Miteinander, das geht nur ohne Rechtsextremismus und Rassismus!“

Bereits im letzten Jahr hat der Paritätische Niedersachsen gemeinsam mit seinen Mitgliedsorganisationen ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus und Rassismus gesetzt:  Einstimmig wurde auf der Mitgliederversammlung am 10.11.2012 die Resolution „Sozial geht nur ohne Rechtsextremismus – Bunte Vielfalt sozial gestalten!“ verabschiedet. Erarbeitet wurde die Resolution, die deutlich Position bezieht, von der Fachbereichsversammlung der überregionalen Mitgliedsorganisationen und des Paritätischen Jugendwerks.

Informationen und Aufklärung über Rechtsextremismus und Rassismus ist und bleibt ein wichtiges Thema für den Paritätischen Niedersachsen. Im Sommer 2012 beschäftigten sich rund 80 Fachkräfte aus dem sozialen Bereich auf Einladung des Paritätischen Niedersachsen und seines Jugendwerks auf einer Fachtagung mit der sozialen Demagogie der Neonazis und ihrem Versuch, sich als „soziale Kümmerer“ darzustellen. Auch in diesem Jahr wird der Paritätische Niedersachsen das Thema mit verschiedenen Aktionen und Angeboten weiter aufgreifen.

Birgit Eckhardt betont, dass der Paritätische Wohlfahrtsverband auch in Zukunft für das soziale und gerechte Miteinander in einer vielfältigen, bunten Gesellschaft eintreten wird. Dazu gehört auch die deutliche Absage an jede Form von Diskriminierung. „Wir werden uns künftig aktiv an den Internationalen Wochen gegen Rassismus beteiligen und rufen auch unsere über 800 Mitgliedsorganisationen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf, sich im Rahmen dieser Woche zu informieren und zu engagieren“, sagt Birgit Eckhardt.

Hintergrund:
Der 21. März ist der „Internationale Tag für die Beseitigung rassistischer Diskriminierung“ der Vereinten Nationen und mahnt an das „Massaker von Sharpeville“ bei dem die südafrikanische Polizei am 21. März 1960 im Township Sharpeville 69 friedliche Demonstrierende erschoss. In Deutschland finden im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“, die vom Interkulturellen Rat ins Leben gerufen wurden, jährlich in mehreren hundert Städten über 1.000 Veranstaltungen statt, die öffentlichkeitswirksam Zeichen gegen Rassismus setzen.  Weitere Informationen: www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de