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PMS 34/15 v. 16.10.2015

Steigende Krankenkassenbeiträge: Paritätischer fordert, Arbeitgeber wieder mehr in die Pflicht zu nehmen!

Der Paritätische Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V. bezeichnet die zu erwartende Erhöhung der Kassenbeiträge, die von den Arbeitnehmer allein geschultert werden soll, als ungerecht und fordert die Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der Beiträge. „Es ist nicht länger hinnehmbar, dass sämtliche Erhöhungen ausschließlich von den Arbeitnehmern getragen werden“, sagt Birgit Eckhardt, Vorsitzende des Paritätischen Niedersachsen. „Es herrscht ein großes Ungleichgewicht zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil, diese Spreizung muss endlich gestoppt und rückgängig gemacht werden!“

Schon jetzt bezahlen Arbeitnehmer rund zehn Milliarden Euro mehr als Arbeitgeber, diese Differenz würde durch die Erhöhung der Beiträge um 0,2 Prozentpunkte auf 13 Milliarden anwachsen. „Die geplanten Reformen sind wichtig, doch es kann nicht sein, dass die Kosten dafür allein von den Versicherten aufgebracht werden“, betont Birgit Eckhardt. „Die Arbeitnehmer bezahlen schon jetzt Zuzahlungen und Zusatzleistungen aus eigener Tasche, während die Leistungskataloge der Kassen immer weiter schrumpfen. Diese Ungerechtigkeit muss aufhören, wir fordern eine faire und längst überfällige Verteilung der Lasten zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern!“