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PMS 40/16 v. 19.12.2016

Bundesrat stimmt PSG III zu: Paritätischer hofft auf Abschluss der großen Pflegereform

Der Bundesrat hat dem Dritten Pflegestärkungsgesetz (PSG III) am vergangenen Freitag (16.12.) zugestimmt. „Wir hoffen, dass die große Pflegereform damit einen Abschluss findet und die Einrichtungen nun eine längere Phase der Konsolidierung für ihre Arbeit und ohne weitere Gesetzesänderungen haben“, sagt Birgit Eckhardt, Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Niedersachsen e.V.

„Leider erhalten die Kommunen nicht ganz so große Beratungskompetenzen und Steuerungbefugnisse, wie man sich das vielleicht gewünscht hätte“, resümiert Birgit Eckhardt. Für die Information und Beratung der pflegebedürftigen Menschen und ihrer Angehörigen bedarf es einer gut ausgebauten und erreichbaren Beratungsstruktur, damit die Leistungen möglichst passgenau gewählt werden und die Betroffenen so lang wie möglich in der vertrauten häuslichen Umgebung wohnen bleiben können.

„Für das neue Jahr hoffen wir, dass sich alle Neuerungen der nun abgeschlossenen Pflegereform problemlos realisieren lassen, und dass gerade stationäre Einrichtungen, für die sich die Finanzierungsmodalitäten durch den einrichtungseinheitlichen Eigenanteil deutlich ändern, keine größeren Verwerfungen erleben“, sagt Birgit Eckhardt. „Wir brauchen in Niedersachsen endlich gute und zuverlässige Strukturen für die pflegebedürftigen Menschen.“