Kreisverband:
Fachveranstaltungen

Der Paritätische Wohlfahrtsverband Niedersachsen e. V. führte am 29.11.2010 die Fachveranstaltung

"Sexualisierte Gewalt an Frauen und Mädchen - Die Folgen der Gewalt als Anforderungen an das Hilfesystem"  

im Hotel Mercure Hannover City, Willy-Brandt-Allee 3 in 30169 Hannover durch.

Nachfolgend können die Vorträge in ihren wesentlichen Aussagen nachgelesen werden:

„Sexuelle Gewalt -

Entwicklung und Standortbestimmung eines facettenreichen Themas“

Prof. Dr. Barbara Kavemann

Sozialwissenschaftliches FrauenForschunggsInstitut SoFFI.F, Berlin

                       

Das Leben nach dem Trauma - die Auswirkungen sexualisierter Gewalt auf die betroffenen Frauen und Mädchen

Traumatisierung und die Folgen

Michaela Huber

Dipl. Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin, Göttingen

 

Zwischen Trauma und Therapie

Die Arbeit der Frauen- und Mädchenberatungsstellen: Aufgaben und Anforderungen

Katrin Hille, Dipl. Sozialwirtin und Traumatherapeutin (HPG) Frauen-Notruf e. V. Göttingen

              

Möglichkeiten und Grenzen rechtlicher Interventionen bei sexualisierter Gewalt

Psychosoziale Prozessbegleitung - ein Instrument des Opferschutzes

Andrea Behrmann, Sozialwissenschaftlerin

Violetta e. V. Hannover                       

 

 Der Bedarf der Betroffenen und die gesellschaftliche Verantwortung

Die (finanziellen) Rahmenbedingungen für die Beratungs- und Unterstützungsarbeit        

Petra Klecina, Sozialpsychologin

Frauennotruf Hannover e. V.

 

PMS 4610 

 Eckpunktepapier des Fachbereiches Frauen und Familien

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Am 03. Juni 2010 fand im Restaurant Leineschloss im Nds. Landtag in Hannover unter dem Titel  
„Unsere Gesellschaft braucht Mehrgenerationenhäuser - auch in Zukunft!“
ein familien- und sozialpolitisches Forum des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Niedersachsen e. V.statt.
Nachfolgend können die Vorträge der Veranstaltung in ihren wesentlichen Ausagen nachgelesen werden:       
 

 Zum Strukturwandel von Familie und Kindheit                                                                                                                                                                                                                              "WasFamilien brauchen..."                                                                                                                                                                                                                                                                       Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe,                                                                                                                                                                                                                                                         Universität Giessen

Mehrgenerationenhäuser – das Prinzip der Großfamilie in unserer modernen Gesellschaft                                                                                                                                           "Was leisten Mehrgenerationenhäuser für Alt und Jung?"                                                                                                                                                                                                     Sabine Genther                                                                                                                                                                                                                                                                                    SOS-Mütterzentrum Salzgitter, Mehrgenerationenhaus

Mehrgenerationenhäuser – ein Gewinn für das Gemeinwesen
"Rolle des Mehrgenerationenhauses in der Kommune"                                                                                                                                                                                                          Annette Köppel                                                                                                                                                                                                                                                        Mehrgenerationenhaus MOBILE e. V., Pattensen
 
 
 Bei der Fachveranstaltung wurde das Positionspapier zur Zukunft der Mehrgenerationenhäuser,                                                                                                                 erarbeitet vom Arbeitskreis Mehrgenerationenhäuser des Fachbereiches Frauen und Familien im                                                                                                             Paritätischen Wohlfahrtsverband Niedersachsen e. V., veröffentlicht.
 
 
PMS- Presseinformation über die Veranstaltung am 03.06.2010.
 
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 Am 28.05.2009 fand das frauen- und sozialpolitische Forum mit dem Titel

„Weniger Geld – weniger Personal –

                                            weniger Opfer?“
 
Vor den Schutz- und Beratungseinrichtungen steht der Bedarf
der Frauen und Mädchen als Opfer häuslicher Gewalt –
hinter ihnen stehen die notwendigen finanziellen Rahmenbedingungen?
Saal Restaurant „Leineschloss“ im Niedersächsischen Landtag in Hannover statt.
 
Mit dem Fachforum wurde die Bedeutung der Schutz- und Beratungseinrichtungen für von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen deutlich dargestellt und die Notwendigkeit auskömmlicher Rahmendbedingungen für Frauenhäuser, Beratungsstellen für Frauen und Mädchen sowie Beratungs- und Interventionsstellen bei häuslicher Gewalt (BISS) unterstrichen.
Zufluchtstätten für misshandelte Frauen und ihre Kinder sowie Beratungseinrichtungen für Mädchen und Frauen, die von Gewalt betroffen sind, sind anerkannte und unverzichtbare Bestandteile des Gewaltschutzes und der Hilfe und Unterstützung für Opfer häuslicher Gewalt.
Mit der 2007 in Kraft getretenen und für diese Bereiche gültigen Landesförderrichtlinie haben die Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen eine neue Förderstruktur erhalten. Für einige dieser Einrichtungen bedeutet diese Veränderung eine deutliche Kürzung der Förderung und damit auch eine weitere Reduzierung der ohnehin schon knappen Personalressourcen. Nach einer dreijährigen Übergangsfrist sollen ab 2010 diese Kürzungen für die "Verlierer" der neuen Richtlinie wirksam werden – auch angesichts des Ausmaßes der Gewalt gegen Frauen und Mädchen und des Hilfe- und Unterstützungsbedarfes der Opfer!?
 
Die Vorträge der Referentinnen sind nachfolgend als PDF-Datei zum Download hinterlegt:
 
Ausmaß und Folgen von häuslicher Gewalt gegen Frauen und Kinder
und die Notwendigkeit frühzeitiger Unterstützung und Prävention
Dr. Monika Schröttle, Interdisziplinäres Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung der Universität Bielefeld
  
Überlegungen zu verlässlichen Finanzierungskonzepten für Frauenhäuser
Viktoria Nawrath, Geschäftsführerin der Frauenhauskoordinierung e. V., Frankfurt am Main
 
Multiple Problemlagen von Frauenhausbewohnerinnen und was heißt
das für die Praxis der Frauenhausarbeit
Petra Baumgärtner, Leiterin des Frauenhauses Bad Kreuznach
 
Beratung kann mehr – Frauenspezifische Beratungsformen
zwischen Lösungsorientierung und Therapie
Dr. Sabine Scheffler, Zentrum für Angewandte Psychologie und
Frauenforschung, Köln