Kreisverband:
Schullandheime

Der Fachbereich Schullandheime wird gebildet von 11 Mitgliedsorganisationen und der Arbeitsgemeinschaft Niedersächsischer Schullandheime e.V. als Landesverband, dem 7 weitere gemeinnützige Trägervereine von Schullandheimen angehören. Der Fachbereich ist geprägt durch eine besonders gute Vernetzung der gemeinnützigen Schullandheimträger, die sich durch langjährige kontinuierliche Zusammenarbeit im fachlichen und organisatorischen Bereich entwickelt hat.

Daraus resultieren u.a. eine gemeinsame Interessenvertretung gegenüber Politikern und eine in den Grundzügen abgestimmte Öffentlichkeitsarbeit. Die Vertreter der Schullandheim-Trägervereine führen regelmäßige Fachgespräche mit Landespolitikern und Politikern aller Fraktionen und stehen im Kontakt mit dem Kultus- und Sozialministerium sowie mit dem Landesamt für Soziales, Jugend und Familie, dem Landesjugendamt. Ziel ist es dabei, zu verdeutlichen, dass in Schullandheimen innovative Jugendarbeit geleistet wird. Neue sich verschärfende gesellschaftliche Probleme, wie z.B. Gewalt, Fremdenfeindlichkeit, Kommunikationsunfähigkeit oder verstärkter Suchtmittelmissbrauch, erfordern gezielte pädagogische Angebote in den Schullandheimen. Möglichkeiten dazu werden ebenfalls in den Fachbereichsversammlungen erörtert, so dass in den einzelnen Schullandheimen eine Umsetzung erfolgen kann. Bereits bestehende Projektangebote zur Umweltbildung werden zu Projekten zur „Bildung für nachhaltige Entwicklung ( BNE)“ weiterentwickelt und ausgebaut.

Schullandheime sind die Schulen ergänzende Bildungsstandorte, in denenZeit und Raum für notwendige Zuwendung gegeben wird, in denen Freiräume gestaltet werden, um ein neues Gespür für sich selbst zu entwickeln und in denen Fähigkeiten entdeckt , Persönlichkeiten entwickelt werden können und soziales Verhalten erlebt und praktiziert wird.