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Fortbildung für Leitungskräfte am 17. und 18.08.2016

Fortbildung für Leitungskräfte am 17. und 18.08.2016

An der o. a. Fortbildungsveranstaltung haben die Leitungskräfte der Paritätischen Kreisverbände in Niedersachsen teilgenommen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung haben Themen gestanden, die sich mit der Weiterentwicklung von Arbeitsfeldern und den wirtschaftlichen Rahmbedingungen der Kreisverbände beschäftigen. Zunächst wurden sog. „Baustellenthemen“ vorgestellt, die in einer Arbeitsgruppe identifiziert worden sind mit einer Priorisierung, welche Themen vorrangig in Angriff genommen werden sollen. Dies ist neben der Organisationsentwicklung und der zukünftigen IT-Struktur ein aussagekräftiges Controlling.

Daraus abgeleitet wurde beispielhaft das Thema „Pflege im Paritätischen“ unter strategischen Ge-sichtspunkten dargestellt. Mit dem PSG II wird der ambulante/teilstationäre Bereich zukünftig weiter gestärkt. Hierdurch bestehen einmalig Wachstumspotenziale mit der Chance zur Steigerung des Umsatzes und der Kundenzahl. Durch höhere Sachleistungen können zusätzliche Leistungen generiert werden. Hierfür ist allerdings eine deutliche Steigerung der Beratungstätigkeit durch geeignete Fachkräfte in den Pflegediensten erforderlich.

Damit zusammen hängt als weiteres strategisches Thema die Frage der Personalakquisition und die Frage der Vergütung. In einer weiteren Arbeitsgruppe wurden Veränderungen/Ergänzungen der aktuellen Entgelttabelle erörtert. Allerdings sollte nicht nur der Bereich „Pflege“ im Fokus stehen. Auch in anderen Bereichen gibt es zunehmende personelle Engpässe (z. B. im pädagogischen Bereich). Da vor allem in der Pflege das vorhandene Personal zunehmend älter wird und unter gesundheitlichen Problemen leidet, wurde mit dem Betriebsrat ein „betriebliches Eingliederungsmanagement“ (BEM) im Rahmen einer Betriebsvereinbarung festgelegt. Hierdurch sollen vor allem ältere Mitarbeiter/-innen in den körperlich schweren Arbeitsbereichen unterstützt und entlastet werden. In diesem Zusammenhang besteht eine weitere Notwendigkeit zum Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutz. Da die Dienstleistungen in der Vergangenheit verbesserungsbedürftig waren, wurden strategische Überlegungen angestellt, diesen Bereich zukünftig neu zu organisieren.