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Mobile Dienste

Die Mobilen Dienste stehen als Oberbegriff für eine Vielzahl von ambulanten, niederschwelligen Dienstleistungsangeboten, die der Paritätische Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V. für ältere, behinderte oder kranke Menschen erbringt.
Die Anzahl der Angebote, ihre inhaltliche Ausrichtung sowie die Größe der Dienste sind sehr stark abhängig von den speziellen Ressourcen und Entwicklungen in den einzelnen Kreisverbänden.

Schulassistenz  - Familienentlastender Dienst (FED) -  ISB

Der Paritätische Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V. bietet eine Vielzahl von Assistenzen für Menschen mit Behinderungen:

  • Schulassistenz: Begleitung von Schülern in Regelschulen oder Fördereinrichtungen.
  • Kindergartenassistenz
  • Begleitung zur Uni oder zum Arbeitsplatz

Eingesetzt werden Zivildienstleitende, MitarbeiterInnen im Freiwilligen Sozialen Jahr oder hauptamtliche Laienhelfer bzw. Fachkräfte Die Auswahl der MitarbeiterInnen erfolgt in enger Abstimmung mit den behinderten Schülern, ihren Eltern und dem Kostenträger.
Die Kosten werden in der Regel als Eingliederungshilfe nach § 53, 54 SGB XII über den Sozialhilfeträger oder über § 35a SGB VIII über die zuständigen Jugendämter bewilligt und finanziert.
 
Darüber hinaus unterstützen die Mitarbeiter des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Niedersachsen e.V. bei der

  • Alltagsgestaltung im häuslichen Umfeld,
  • entlasten pflegende Angehörige oder
  • bieten durch Freizeitaktivitäten  und –angebote Beschäftigungsangebote für Menschen mit Behinderungen. 

Die Finanzierung der Angebote erfolgt durch Kostenträger (Pflegekasse oder Sozialämter) und/oder durch eigene Finanzierung (z.B. Persönliches Budget)

Alle Kreisverbände bieten eine umfassende Beratung im Vorfeld und ein passgenaues, individuelles Betreuungskonzept.

Hausnotruf

Das Haus-Notrufsystem bietet den Teilnehmern rund-um-die-Uhr Sicherheit in Notfallsituationen.

Wie funktioniert der Hausnotruf?

  • Bei Stürzen oder Unfällen, überall in Ihrer Wohnung, kann durch das Auslösen des Funkfingers oder des Alarmknopfes sofort eine Verbindung mit der Zentrale aufgebaut werden. Diese organisiert nach einem im Vorfeld erstellten Maßnahmeplan umgehend  schnelle und kompetente Hilfe.
  • Die Kosten werden in der Standardausstattung bei Vorlage der entsprechenden Voraussetzungen von der Pflegekasse übernommen.
  • Der Hausnotruf ist nur ein Teil des Sicherheitskonzeptes der Paritätischen Kreisverbände. Brandmelder in verschiedenen Variationen, Bewegungsmelder, Tretmatten oder Überfallmelder runden das Sicherheitskonzept ab.

Alltagshilfen

Die Paritätischen Kreisverbände bieten unter regional unterschiedlichen Bezeichnungen verschiedene Dienstleistungen zur Alltagsbewältigung:
Sie nennen sich Mobiler Sozialer Hilfsdienst, Grundreinigungsdienst, Hauswirtschaftlicher Dienst oder Alltagshilfen.
Alle Angebote zielen darauf, älteren und/oder behinderten Menschen durch unterschiedliche Unterstützungstätigkeiten den Verbleib in der eigenen Wohnung im vertrauten Wohnumfeld so lange wie möglich zu erhalten.

Zu den Aufgaben gehören z.B.:

  • Hilfe im Haushalt  (z.B. Reinigen der Wohnung, Wäscheservice, Gardinenreinigung, Vor- und Nachbereitung  der Mahlzeiten)
  • Begleitservice (z. B. Begleitung zum Arzt, zu Behördengängen, zu kulturellen Veranstaltungen, )
  • Kommunikation (z. B. Gespräche, Vorlesen)
  • Betreuung zu Haus ( z. B. Dasein, Beaufsichtigen)

Nähere Informationen gibt es bei den Kreisverbänden vor Ort.

Servicewohnen (Betreutes Wohnen)

Das Servicewohnen (Betreutes Wohnen) ist – vor allem im letzten Jahrzehnt - als Wohnalternative und ambulante Wohnform der Zukunft massiv ausgebaut worden.

Die Grundidee verbindet die Vorteile der individuellen, selbständigen Lebensführung mit den Vorteilen einer Versorgungssicherheit durch einen ambulanten Dienstleister.

In der Regel schließen die Bewohner einen Mietvertrag über eine seniorengerechte, barrierefreie Mietwohnung  mit dessen Eigentümer und – daran gekoppelt – einen Dienstleistungsvertrag mit einem ambulanten Dienst.
Dieser sichert den Senioren für eine monatliche Servicepauschale ein sogenanntes Grundleistungspaket.

Hierzu gehören in der Regel:

  • Beratung, Information und Vermittlung von Diensten
  • Der Anschluss an eine 24-stündige Rufbereitschaft (Hausnotruf)
  • Die Koordination und Durchführung von Veranstaltungen

Weitergehende Dienste wie hauswirtschaftliche Versorgung, ambulante Pflege oder Essen auf Rädern können entgeltlich frei dazu gewählt werden.