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PMS 15-09

20 Jahre Institut für Legastheniker-Therapie

Mitgliedsorganisation des Paritätischen unterstützt bei Menschen mit Lese- und Schreibschwäche

Am 15. Mai 2009 feiert das Institut für Legastheniker-Therapie (ILT) in Hannover sein 20-jähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür. Der Verein ist Mitglied im Paritätischen Niedersachsen und unterstützt Menschen mit Lese- und Schreibschwäche. Günter Famulla, Vorsitzender des Paritätischen, hebt die Bedeutung dieser Arbeit hervor: „Legasthenie ist nicht an fehlendes Talent gekoppelt. Gerade in Zeiten von Turbo-Abitur und der Notwendigkeit, einen guten Bildungsabschluss zu erzielen, ist die Hilfe für die Menschen, die in ihrem Lernen behindert sind, deshalb sehr, sehr wichtig. In diesem Sinne leistet das ILT einen wesentlichen Beitrag zum Funktionieren des Bildungssystems.“

Besonders lobt Famulla die vom ILT entwickelte Testdiagnostik, mit der Lehrkräfte Lese- und Schreibschwächen frühzeitig erkennen können. Eine Einrichtung wie das ILT mache, so der Vorsitzende, allen Betroffenen Mut. Heute hätten viele der ehemaligen vom ILT unterstützten Legastheniker einen bemerkenswerten beruflichen Werdegang hinter sich: Sie sind Arzt, Koch, Architekt oder studieren Physik. Dies zeige, „dass die Hilfe tatsächlich etwas verbessert.“

Der Tag der offenen Tür soll eine bunte Mischung aus Information, Unterhaltung und Gesprächen werden. Auf dem Programm stehen ab 14 Uhr unter anderem die Vorstellung der Arbeit des ILT, Gespräche mit ehemaligen Legasthenikern sowie mit den Therapeuten. Dazu gibt es Unterhaltung und ein Memory-Spiel-Turnier Am Vorabend hält ILT-Leiter Uwe Findeisen, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, ab 19 Uhr einen Fachvortrag zum Thema Legasthenie und Lese-Rechtschreibschwäche – Symptome, Diagnose, Therapie.

Informationen:
ILT, Tel. 0511 315112, E-Mail: ilt-hannover@t-online.de