Kreisverband:
Mitgliederbereich
Wir in Ihrer Nähe

PMS 19-09 v. 19.06.2009

PMS 19-09- v. 19.06.2009

Vorsitzender Günter Famulla verabschiedet,
Vorstand Cornelia Rundt übernimmt Geschäftsbereich,
Sebastian Böstel zum Vorstand berufen.


Nach 30 Jahren der Arbeit im und für den Paritätischen Niedersachsen e. V. wurde der bisherige Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverband Niedersachsen, Günter Famulla, heute unter prominenter Beteiligung in den Ruhestand verabschiedet.

Landtagspräsident Herrmann Dinkla und Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann lobten Famulla als streitbaren Vertreter sozialer Gerechtigkeit, der immer wieder den Finger in die Wunde des Sozialstaats gelegt habe, wenn er die Belange alter, kranker oder pflegebedürftiger Menschen oder von Menschen mit Behinderung durch politische Beschlüsse gefährdet sah.

Die Vorsitzende des Paritätischen Gesamtverbands und frühere niedersächsische Sozialministerin Heidi Merk hob darüber hinaus Famullas außergewöhnliches Engagement in Osteuropa ebenso hervor wie sein kraftvoll kritisches Wirken in der Härtefallkommission.

Gleichzeitig wurde der neue Vorstand der Paritätischen Niedersachsen e. V. ab 01.07.2009 von den Verbandsratsvorsitzenden Ulla Klapproth und Horst Hüther in sein Amt eingeführt.

Mit Cornelia Rundt, die seit 12 Jahren im Amt ist und nun den Geschäftsbereich von Günter Famulla übernimmt, bleibt die Kontinuität gewahrt. Den bisherigen Geschäftsbereich von Cornelia Rundt wird Sebastian Böstel als Vorstandsmitglied übernehmen. Auch er verfügt über langjährige Erfahrung im Sozialbereich und dessen wirtschaftliche Rahmenbedingungen.

Cornelia Rundt und Sebastian Böstel kündigten an, der Paritätische werde auch weiterhin das Sprachrohr in Niedersachsen für Menschen bleiben, die aufgrund von Alter, Pflegebedürftigkeit, Behinderung, Diskriminierung oder Armut nicht in der Lage seien, ihren Anspruch auf Teilhabe an der Gesellschaft einzufordern. Sie hoben die Unterstützung des Ehrenamts ebenso hervor wie ihre Fürsorgepflicht gegenüber den MitarbeiterInnen im sozialen Bereich. Mit Blick auf die Finanzkrise stellten sie fest:
„Sozialer Friede wird auch zukünftig ganz viel mit gut aufgestellten und politisch breit getragenen und unterstützten Wohlfahrtsverbänden zu tun haben.“