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PMS 02-10 v. 19.01.2010

70 Jahre Julius Tönebön Stiftung in Hameln –  70 Jahre Engagement und Zuversicht

Seit 70 Jahren steht der Name Julius Tönebön in Hameln für  die engagierte und liebevolle Betreuung alter Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Am 19. Januar 1940 verfasste der Guts- und Ziegeleibesitzer Julius Tönebön sein Testament, in dem er über die Einrichtung einer Stiftung verfügte, die Menschen im Alter zur Seite steht, ihnen Pflege und Hilfestellung sowohl in der häuslichen sowie der stationären Pflege bietet. Auf den Tag genau 70 Jahre nach Erfassung dieses Testaments wurden am Dienstagabend in Hameln der Neujahrsempfang und das Jubiläum der Julius Tönebön Stiftung gefeiert. Zu den Gratulanten zählte auch Cornelia Rundt, Vorstand des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Niedersachsen e. V., die neben eines herzlichen Grußworts auch einige unterhaltsame Berichte aus den Anfangstagen der Stiftung mitbrachte.

Seit dem 1. Januar 1956, also seit 54 Jahren, ist die Julius Tönebön Stiftung Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband Nieder-sachsen e. V. und zählt damit zu den ältesten Mitgliedern des Landesverbandes seit dessen Neugründung 1949. „Wenn ein Mitglied so lange beim Paritätischen dabei ist, gibt es natürlich auch eine wunderbar dicke Mitgliedsakte“, erklärte Cornelia Rundt und verlas einige Passagen aus dem Verwaltungsbericht der Stiftung von 1956, einer Zeit, in der die Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegeheims noch ganz uncharmant als „Pfleglinge und Insassen“ bezeichnet wurden. Voller Stolz wurde damals der durchschnittliche Verpflegungssatz der 65 Pfleglinge von 1,91 DM ver-kündet. Dieses günstige Wirtschaftsergebnis sei vor allem dem Eigenanbau von Gemüse und einer eigenen Schweinemästerei zu verdanken.

Beim Durchsehen der alten Berichte sei vor allem ein Gefühl spürbar, sagte Rundt: „Dieses Gefühl möchte ich mit Zuversicht benennen.“ Von Julius Tönebön, der sich veranlasst sah, überhaupt tätig zu werden, bis zu den Menschen, die erkannt haben, wie lohnenswert es ist, sich für alte, unterstützungsbedürftige Menschen zu engagieren, ist die Zuversicht schon immer ein starkes Gefühl aller MitarbeiterInnen und HelferInnen der Julius Tönebön Stiftung gewesen. „Bis heute ist die Zuversicht überall zu spüren, für ältere Menschen etwas tun zu müssen und auch zu können und immer wieder neue Dinge in Angriff zu nehmen um den Menschen einen noch angenehmeren Lebensabend zu ermöglichen“, sagte Cornelia Rundt, die den MitarbeiterInnen, HelferInnen und BewohnerInnen des Heims alles Gute und der Stiftung eine weiterhin erfolgreiche Geschichte für die nächsten 70 Jahre wünschte.