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PMS 13/10 v. 12.03.2010
Sebastian Böstel (von links) verabschiedet Heiner Peterburs und begrüßt Sedar Saris.

Verabschiedung von Heiner Peterburs: 36 Jahre unermüdlich für die Drogenhilfe im Einsatz

36 Jahre lang hat Heiner Peterburs im Dienst des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Niedersachsen e.V. bei der Drogenhilfe in Hannover gerarbeitet - zunächst als Sozialarbeiter, später als Einrichtungsleiter und Geschäftsführer. Am heutigen Freitag wurde der 65-Jährige in den Ruhestand verabschiedet und sein Nachfolger an der Spitze der Paritätischen Tochter STEP, Serdar Saris, offiziell vorgestellt.

„Wir möchten Herrn Peterburs für sein unermüdliches Wirken und die ausgezeichnete Mitarbeit danken“, sagte Sebastian Böstel, Vorstand des Paritätischen Niedersachsen und Vorsitzender des Verwaltungsrats der STEP, bei der Begrüßung zur Feierstunde in der Langenhagener Kongresshalle Forum. Viele der 160 Gäste, darunter Sozialministerin a.D. Heidi Merk, der hannoversche Bürgermeister Bernd Strauch, Thomas Bader, Vorsitzender des Fachverbands Drogen und Rauschmittel e.V. und Ursula Schaffhausen, Vorsitzende des Landesverbandes der Elternkreise Drogenabhägige, ließen es sich nicht nehmen, Peterburs mit einem persönlichen Grußwort in den Ruhestand zu verabschieden.

Dr. Christine Hawighorst, Staatssekretärin im Niedersächsischen Sozialministerium, betonte, dass sich Peterburs stets „mit Haut und Haaren“ engagiert habe: „Sie haben den Weg zu vielen individuellen Maßnahmen mitgestaltet, STEP ist ein wichtiger Baustein in der niedersächsischen Suchthilfe.“ Regionspräsident Hauke Jagau stellte die besondere Weitsicht und Aufmerksamkeit von Peterburs‘ Arbeit heraus: „Es ist Ihnen immer gelungen, rechtzeitig Entwicklungen zu erkennen.“

Heiner Peterburs begann seine paritätische Arbeit für die Drogenhilfe am 1. März 1974 als Sozialarbeiter bei der Drogenberatungsstelle DROBS, deren Leitung er drei Jahre später übernahm. Im Jahr 2000 wurde er Geschäftsführer der STEP - Paritätische Gesellschaft für Sozialtherapie und Pädagogik mbH. Für seine Verdienste im Verband wurde Peterburs mehrfach ausgezeichnet, unter anderem erhielt er 1984 die Ehrenurkunde und 1999 das Ehrenzeichen des Landesverbandes. Mit der Verabschiedung endet zwar Peterburs‘ aktive Zeit in der Drogenhilfe, dem Paritätischen bleibt er als ehrenamtlicher Vorsitzender der Lebenshilfe Wedemark aber erhalten. „Als ich bei der DROBS anfing, hätte ich nie gedacht, dass ich so lange in diesem Feld tätig sein werde“, sagte Heiner Peterburs, der die Zusammenarbeit mit dem Paritätischen lobte: „Ich habe eine gute Zeit bei dem Verband verbracht, bei dem ich mich immer sehr wohl gefühlt habe.“

Peterburs‘ Nachfolger als Geschäftsführer der STEP ist Serdar Saris, der bisher die DROBS leitete und seinen neuen Aufgaben erwartungsvoll entgegenblickt: „Wir stehen vor großen Herausforderungen und müssen stets darauf achten, dass Sucht als Krankheit, nicht als persönlicher Makel wahrgenommen wird.“