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PMS 18/11 v. 20.06.2011

Paritätischer begrüßt Stiftungsgründung - aber es steht noch mehr Arbeit an

Der Paritätische Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V. begrüßt die Pläne des Kabinetts, das auf seiner Sitzung am morgigen Dienstag dem Vorschlag von Sozialministerin Aygül Özkan folgen und dem Gesetzentwurf zur Errichtung der öffentlich-rechtlichen „Stiftung Zukunft der Altenpflegeausbildung“ zustimmen will.

„Dies ist ein erster Schritt, um dem Fachkräftemangel in der Altenpflege entgegenzuwirken, eine Steigerung der Attraktivität dieses Berufsbildes ist dringend nötig“, sagt Sebastian Böstel, Vorstand des Paritätischen Niedersachsen. Der Paritätische Niedersachsen erinnert jedoch daran, dass diesem ersten Schritt noch weitere folgen müssen.

„Es ist wichtig, dass als nächste Maßnahme die Umlagefinanzierung der Ausbildung in der Altenpflege erfolgt“, sagt Sebastian Böstel.  Denn solange ausbildende Betriebe Nachteile durch ihre Ausbildungsbereitschaft haben und durch die höheren Pflegesätze einen Wettbewerbsnachteil erfahren, wird sich vermutlich nicht wirklich durchgreifend etwas ändern. Die Wiedereinführung der Umlage könnte an dieser Stelle positive Effekte habe, weshalb der Paritätische Niedersachsen diese bereits mehrfach gefordert hat.

„Es muss noch viel getan werden, damit die Pflege künftig auch demografiesicher ist“, warnt Sebastian Böstel im Hinblick auf den demografischen Wandel und damit immer höheren Pflegebedarf bei gleichzeitigem Mangel an Fachkräften.