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PMS 04/13 v. 22.01.2013
Vorstand Cornelia Rundt (von rechts) und Abteilungsleiter Harald Fischer überreichten den Paritätischen Sozialpreis 2012 an Christiane Berndt-Knop, Leiterin des "HilDe"-Teams, und Roswitha Voß, Geschäftsführerin des Paritätischen Seesen.

Projekt HilDe in Seesen mit dem Paritätischen Sozialpreis 2012 geehrt

Im Rahmen seiner Jahreskonferenz, die am 17. und 18. Januar in Barsinghausen stattfand, hat der Paritätische Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V. das „Projekt HilDe - Hilfen bei Demenz“ im Kreisverband Seesen mit dem Paritätischen Sozialpreis 2012 ausgezeichnet. Mit dem mit 1500 Euro dotierten Paritätischen Sozialpreis bringt der Landesverband jedes Jahr seine hohe Anerkennung und seinen Dank für das beispielhafte soziale Engagement zum Ausdruck.

Das „Projekt HilDe - Hilfen bei Demenz“ wurde 2005 ins Leben gerufen. Anfangs stand vor allem die Alzheimer- und Demenzberatung sowohl für Betroffene als auch für Angehörige im Vordergrund. Im Laufe der Jahre wurde das Programm stetig ausgeweitet, und mit jedem neuen Angebot wurde „HilDe“ bekannter und begehrter und ist inzwischen weit über die Stadt Seesen hinaus bekannt.

Neben der Beratung für Betroffene und Angehörige, die schon ab dem „ersten Schock“ über die Diagnose Demenz/Alzheimer einsetzt, sowie der Häuslichen Betreuung gehört ein umfangreiches Gruppenprogramm zum Angebot von HilDe, das den Betroffenen Abwechslung vom und den Angehörigen Entlastung im Alltag bietet.  
Auf die Kooperation zwischen Jung und Alt setzt das Projekt „Meine Oma vergisst alles – Alzheimer & Co. für Schüler“: Hier gehen Mitarbeiter/-innen des Paritätischen Seesen in örtliche Schulen, um Kinder und Jugendliche über Alzheimer zu informieren.

Roswitha Voß, Geschäftsführerin des Paritätischen Seesen, und Sozialpädagogin Christiane Berndt-Knop, die das HilDe-Team leitet, nahmen den Preis entgegen. „Damit haben wir wirklich nicht gerechnet, diese Auszeichnung ist eine große Freude“, sagte Roswitha Voß. Christiane Berndt-Knop fügte hinzu, dass der Paritätische Sozialpreis „eine schöne Wertschätzung und Anerkennung für die Kollegen vor Ort“ sei. Das Preisgeld soll dann auch entsprechend den Mitarbeiter/-innen im Kreisverband Seesen zugute kommen.