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PMS 05/14 v. 25.03.2014
Von links: Christine Köhler-Riebau (Geschäftsführerin Paritätischer Wolfsburg), Udo Porsch (Projektleiter Paritätischer Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V.), Birgit Eckhardt (stellv. Vorsitzende Paritätischer Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V.), Christl Böhse (Projektkoordinatorin Paritätischer Wolfsburg), Katrin Kesting-Witowksi (Mitarbeiterin Paritätischer Wolfsburg) und Detlef Barth (stellv. Kreisverbandsbeiratsvorsitzender Paritätischer Wolfsburg).

Der Paritätische elektrisiert: Gesundheitsdienst in Wolfsburg ab sofort auch im umweltfreundlichen Elektroauto unterwegs

Der Startschuss ist gefallen: Ein erster Teil der mehr als 500 Fahrzeuge, die die Flotte des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Niedersachsen e.V. bilden, ist ab sofort besonders umweltschonend unterwegs. „Elektroflotten in der Erprobung“ heißt das Projekt, mit dem der Paritätische am niedersächsischen Schaufenster E-Mobilität teilnimmt. Es wird beim Kreisverband Wolfsburg durchgeführt, wo sechs Elektrofahrzeuge des Modells Volkswagen e-up! eingesetzt werden. Birgit Eckhardt, stellv. Vorsitzende des Paritätischen Niedersachsen, hat das Projekt heute in Wolfsburg offiziell eröffnet. „Mit der Erprobung alternativer Energien setzen wir das ökologische und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Selbstverständnis unseres Verbands in die Tat um“, erklärt Birgit Eckhardt. „Ziel ist es, unsere Flotte schrittweise unter ökologischen Gesichtspunkten aufzustellen.“

In Wolfsburg werden die Elektrofahrzeuge in den Sozialdiensten eingesetzt. Neben wirtschaftlichen Fragestellungen wie der Einsparung von CO2 und Treibstoff sowie der Auswirkungen der Elektroautos auf die Fuhrparkkosten sollen im Projekt auch ganz praktische Erkenntnisse gewonnen werden. „Wir wollen die Alltagstauglichkeit und Akzeptanz der E-Autos, gerade in unserem Kerngeschäft, den Sozial- und Gesundheitsdiensten, überprüfen“, sagt Birgit Eckhardt.

Sie freue sich, dass ihr Kreisverband für das Projekt ausgewählt wurde, sagt Christine Köhler-Riebau, Geschäftsführerin des Paritätischen Wolfsburg: „Wir sind damit in Wolfsburg im Bereich der Freien Wohlfahrtspflege der erste und bislang einzige Anbieter, der auf Elektromobilität setzt. Die Resonanz der Öffentlichkeit auf die Fahrzeuge ist durchweg positiv.“

Die ersten Erfahrungen und Rückmeldungen seitens der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ebenfalls positiv. „Ich habe mich ganz schnell an das Elektroauto gewöhnt“, sagt Katrin Kesting-Witowski, die ihre Touren im sozialen Hilfsdienst seit gut fünf Wochen mit einem der sechs Elektrofahrzeuge absolviert. „Das E-Mobil bietet ein tolles, sehr entspanntes Fahrgefühl, und das Projekt wird auch von unseren Kunden mit großem Interesse aufgenommen.“

Neben Elektromobilität werden im Paritätischen Niedersachsen ab sofort auch andere alternative Antriebsformen genutzt: In den Kreisverbänden Friesland, Emsland, Oldenburg, Goslar und Göttingen sind zur Zeit acht Erdgasautos der Marke Skoda Citigo sowie ein Opel Kombo im Einsatz, weitere Fahrzeuge sind bestellt.