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PMS 15/14 v. 06.11.2014

Paritätischer begrüßt Signale des Kultusministeriums: Schulnovelle ist ein wichtiger Schritt

Der Paritätische Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V. begrüßt die Fortschritte für eine gute Umsetzung der Inklusion, die sich aus der aktuellen Schulgesetznovelle ergeben. Bei einem Gespräch, zu dem sich VertreterInnen des Paritätischen Niedersachsen am Mittwoch, 5.11., mit Kultusministerin Frauke Heiligenstadt getroffen hatten, wurde seitens des Kultusministeriums großes Interesse an einer engen Zusammenarbeit mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V. sowie den anderen Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege verdeutlicht um gemeinsam den Prozess der Inklusion erfolgreich voranzutreiben.

„Mit der Schulgesetznovelle hat die Kultusministerin einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung getan, um vor Ort in den Kommunen inklusive Lösungen zu unterstützen“, erklärt Birgit Eckhardt, stellv. Vorsitzende des Paritätischen Niedersachsen. „Die mit der Schulgesetznovelle auf den Weg gebrachten regionalen Inklusionskonzepte und die Einrichtung von Regionalstellen für schulische Inklusion werden von uns ausdrücklich begrüßt.“ Der Paritätische und seine Mitgliedsorganisationen arbeiten seit langem in diesem Bereich und können auf große Erfahrungen und belastbare Strukturen zurückgreifen. „Wir freuen uns, dass die niedersächsische Landesregierung dieses Know-how im weiteren Prozess nutzen will“, sagt Birgit Eckhardt.

Wichtig dabei sei, dass diese Intention der Landesregierung nun auch vor Ort aufgegriffen wird und die Kommunen und Landkreise die Träger der freien Wohlfahrt entsprechend einbeziehen. „Inklusion kann nur gelingen, wenn es regional eine enge Zusammenarbeit gibt und alle an einem Strang ziehen“, so Birgit Eckhardt.