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PMS 03/15 v. 13.01.2015

Zahlreiche Paritäter setzen ein deutliches Zeichen gegen Ausgrenzung

Der Paritätische Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V. hat am Montag, 12. Januar 2015, in Hannover ein deutliches Zeichen gegen Ausgrenzung und Ausländerfeindlichkeit gesetzt. Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verbandes ebenso wie Mitglieder des Verbandsrats, Ehrenvorsitzende und zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter paritätischer Mitgliedsorganisationen beteiligten sich an der hannoverschen Protestbewegung gegen die islamfeindliche Pegida-Bewegung. „Die große Zahl von fast 19.000 Menschen in Hannover hat ein deutliches Zeichen für Toleranz und gegen die Versuche einiger Populisten, rassistischen Parolen einen Raum zu geben, gesetzt“, sagt Birgit Eckhardt, stellv. Vorsitzende des Paritätischen Niedersachsen. „Offenheit, Vielfalt und Toleranz sind für uns als Paritätischer Niedersachsen selbstverständliche Werte. Deutschland ist ein weltoffenes Land, in dem die demokratischen Grundrechte einen hohen Wert haben und in dem Menschen aller Nationen und Kulturen gemeinsam leben.“

Insgesamt nahmen rund 19.000 Menschen an der Demonstration für Vielfalt und Toleranz unter dem Motto „Hannover sagt: Licht aus für Rassisten“ teil. „Es war in Deutschland nicht immer so, dass Menschen für gesellschaftliche Grundrechte demonstrieren“, sagt Birgit Eckhardt. „Die aktuellen Proteste in Hannover und vielen anderen deutschen Städten zeigen, dass die Bevölkerung aus der Vergangenheit gelernt hat und gemeinsam, als großes Sprachrohr der Gesellschaft, ein wichtiges Zeichen gegen Ausgrenzung, Ausländerfeindlichkeit und Intoleranz setzt.“