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PMS 11/15 v. 02.03.2015

Paritätischer: Unterstützung der Sozialassistenten ist gut, aber zu wenig im Kampf gegen den Fachkräftemangel im Erziehungsbereich

Der Paritätische Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V. begrüßt die Ankündigung des niedersächsischen Kultusministeriums, die berufsbegleitende Ausbildung zur Sozialassistentin oder zum Sozialassistenten mit bis zu einer Million Euro zu unterstützen, um nicht pädagogisch ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu qualifizieren, sodass sie auf Dauer als dritte Kraft in Krippen arbeiten können. Gleichzeitig weist der Paritätische Niedersachsen darauf hin, dass diese begrenzte Maßnahme bei weitem nicht ausreicht, um den Fachkräftemangel im Bereich der frühkindlichen Erziehung signifikant zu verbessern. „Die vom Ministerium vorgestellten Regelungen sind prinzipiell gut, aber nicht mehr als ein Tropfen auf dem heißen Stein“, sagt Birgit Eckhardt, stellv. Vorsitzende des Paritätischen Niedersachsen.

Von der neuen Regelung werden nur etwa 200 bis 300 Auszubildende erreicht, doch der Fachkräftemangel im erzieherischen Bereich ist deutlich größer. „Perspektivisch fehlen in Niedersachsen Tausende von Erzieherinnen und Erzieher“, sagt Birgit Eckhardt.  „Wir fordern daher dringend weitere flankierende Fördermaßnahmen, um dem Fachkräftemangel in Krippen und Kindertagsstätten entgegen zu treten“, sagt Birgit Eckhardt.