Stefan Müller-Teusler |

Interview mit Stefan Müller-Teusler

Geschäftsführer eines Kreisverbandes

  • Warum war Ihnen die Arbeit im sozialen Bereich wichtig?
    • Ich habe mich bereits in meiner Jugend sozial engagiert, bin in einer kirchlichen Sozialisation groß geworden und habe diverse Kinder- und Jugendgruppen geleitet. Von dort aus bin ich dann aus Eigeninteresse zu Menschen mit Behinderungen gelangt. So war es für mich schließlich nur logisch, Soziale Arbeit zu studieren.
  • Warum haben Sie sich für den Paritätischen als Arbeitgeber entschieden?
    • Ich war früher Beiratsvorsitzender im Landkreis. Ich hab in dieser Zeit Strukturen und Mitarbeitende im Paritätischen kennengelernt und mit den Mitgliedsorganisationen Kontakt gehabt. Für den Paritätischen entschieben habe ich mich, da hier Theorie und Praxis in einer lebendigen Gestaltung für Menschen in der Region zusammengebracht werden. Außerdem finde ich es spannend, in Zeiten des Wandels einen Kreisverband so zu entwickeln, dass dieser auch für zukünftige gesellschaftliche Herausforderungen und Aufgaben gewappnet ist.
  • Wie ist Ihr Kreisverband aufgebaut? Was wird da genau gemacht?
    • Ich bin Geschäftsführer des Kreisverbandes in Uelzen. Wir sind in dem Bereich Pflege mit einer ambulanten Pflege und zwei Tagespflegen engagiert und in der Jugendhilfe mit einem Hort und einem stationären und teilstationären Lebensbereich für Kinder und Jugendliche. Zudem haben wir Einrichtungen, die sich um die Unterstützung für Menschen im Alter kümmern, also beispielsweise der Hausnotruf oder Essen auf Rädern. Außerdem haben wir einen neuen Bereich, den wir „New Thinking“ nennen, wo es darum geht, Ideen und Konzepte für die (nahe) Zukunft zu entwickeln. Diesen Bereich haben wir eingerichtet, weil wir vor enormen gesellschaftlichen Transformationen stehen, die sowohl für die von uns betreuten und begleiteten Menschen eine große Herausforderung sind, die aber auch für uns als Verband zu beachten sind, um eine gute Betreuung und Versorgung der Menschen zu gewährleisten.
  • Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf am besten?
    • Mir gefällt zum einen, dass das, was wir tun, direkt auf die Lebensbereiche von Menschen wirkt und – so wie die Rückmeldungen sind – auch sehr hilfreich und konstruktiv ist. Zum anderen gefällt es mir sehr, in einem Team von Menschen zu arbeiten, die im Wesentlichen die gleichen Ideale wie ich teilen und wir auf diesem Hintergrund eine gemeinsame Zielsetzung haben. Zudem haben wir ein gutes gemeinsames Verständnis von Arbeit, sodass wir mit einer hohen beruflichen Identität unsere betreuten Menschen gut versorgen können und gleichzeitig für uns selbst Freude und Sinn in der Arbeit finden.
  • Was möchten Sie zukünftigen Bewerbern und Bewerberinnen mit auf den Weg geben?
    • Der Paritätische ist sehr daran interessiert, Mitarbeitende zu finden, die mit großer Leidenschaft mit Menschen zusammenarbeiten. Gleichzeitig sind wir offen für Anregungen und Inspirationen, die unsere Arbeit gelingender machen können. Wir sind sehr bemüht, eine konstruktive Arbeitsatmosphäre herzustellen, um die vielen und komplexen Aufgaben zu bewältigen. Wir orientieren uns nach unseren Möglichkeiten an dem Konzept von New Work, um eine gute Verbindung zwischen Arbeit und Privatleben zu schaffen und die Sinnstiftung in der Arbeit in den Vordergrund zu stellen.
  • Wo trifft man Sie außerhalb der Arbeit?
    • Entweder zu Hause bei unseren (Pflege-)Kindern oder bei meiner ehrenamtlichen Tätigkeit. Ich verbringe auch sehr gerne Zeit am Wasser, am liebsten mit einem Surfsegel in der Hand oder mit einem Stand Up Board unter den Füßen.

Berufserfahrene

Mandy Schmidt

Personalsachbearbeiterin

Mir ist es wichtig, etwas bewegen zu können und Spaß an der Arbeit zu haben.