Startseite Landesverband
Nienburg

Aktuelles

Und? Wie geht es DEINEM Monster so?


„Die Unterstützung von Menschen, die unter Einsamkeit, psychischen Problemen, chronischen Erkrankungen, Sucht und/oder schwierigen Lebenssituationen leiden, ist unser täglicher Auftrag!“, so Heike Albers-Germer und Tanja Hanauer aus der Selbsthilfekontaktstelle im Kreisverband Nienburg.
Die Sorge über ihre Situation raubt den Betroffenen oft den Schlaf und begleitet sie wie ein „Monster“ den ganzen Tag. Sie „schleppen“ es mit sich rum. Es nervt und sie wünschen sich, es wäre nicht mehr da.
Sich mit diesem Monster oder besser gesagt mit dem eigenen Thema, der eigenen Krankheit auseinander zu setzen, ist jedoch nicht einfach. Entlastend und sehr hilfreich ist dann der Besuch einer Selbsthilfegruppe. Mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen und nicht mehr alleine mit Sorgen und Ängsten zu sein, macht das Leben wieder angenehmer und leichter. Die Alltagsmonster werden kleiner oder verschwinden ganz.
Die NAKOS (nationale Selbsthilfe-Kontaktstelle in Berlin) visualisiert dieses Thema im Zeichentrickfilm „Vielen Dank für das Gespräch“ (siehe Youtube). In einer Kontaktstelle treffen sich Interessierte und „legen“ ihre eigenen Alltagsmonster in einem Laufstall ab, um sie schrumpfen zu lassen, während sie in einer Gruppe über ihr Thema sprechen.
Bei öffentlichen Veranstaltungen stellten die Nienburger KIBIS-Mitarbeiterinnen die Cartoon-Szene nach. Dazu wurden in der Tagesstätte für Menschen mit psychischen Einschränkungen bunte Monster genäht, die in einem Laufstall platziert ein wahrer Publikumsmagnet waren. Absolut ALLE wollten wissen, was es mit den bunten Kerlchen auf sich hatte.
Parallel dazu erklärte sich die Nienburger Facebookgruppe „weserstones“ bereit, Steine mit bunten Monstern zu bemalen und die Rückseite der Steine mit dem Internetlink zur Website des Paritätischen zu versehen. Mehr als 200 kleine Kunstwerke kamen dabei zusammen – alle bemalt von lieben Menschen, die sich zuvor noch nie mit dem Thema Selbsthilfe auseinandergesetzt hatten.
Albers-Germer und Hanauer händigten allen Informations-Hungrigen am Laufstall ihren ganz eigenen Monsterstein aus und baten, sich symbolisch ihres Monsters zu entledigen…es in der Natur auszusetzen (keine Angst – es wurden nur Wasserfarben verwendet).
Diese Werbeaktion überraschte durch ihre Nachhaltigkeit. Denn auch Wochen später geistern die Monster mit dem Website-Link im Nienburger Umland, aber auch weit darüber hinaus umher.
Hunderte von Mitgliedern der „weserstones“ sowie deren follower in social networks diskutierten mit großem Zuspruch über den Sinn von Selbsthilfe.
„Das Ziel, vollkommen neue Personenkreise zu erreichen, die wir über unser umfangreiches Angebot an Selbsthilfegruppen und unsere Arbeit informieren, haben wir erreicht. Dabei sind unsere Vorstellungen weit übertroffen worden!“ so die Nienburger KIBIS-Mitarbeiterinnen.

 

Europawahl für alle

| Aktuelles

Paritätischer Niedersachsen unterstützt Petition des European Disability Forums
Zum Artikel
Verzweifelte Frau

PMS 48/18 v. 23.11.2018

| Aktuelles

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen: Häusliche Gewalt ist keine Privatsache
Zum Artikel
Junge im Schulunterricht

PMS 47/18 v. 20.11.2018

| Aktuelles

Kinderrechte ins Grundgesetz!
Zum Artikel

PMS 46/18 v. 17.11.2018

| Aktuelles

Mitgliederversammlung des Paritätischen fordert: Gleiche Rechte für alle Menschen – Subsidiaritätsprinzip in Gefahr
Zum Artikel

PMS 45/18 v. 16.11.2018

| Aktuelles

Was Du nicht willst, das man Dir tu...
Zum Artikel

PMS 44/18 v. 01.11.2018

| Aktuelles

Nächste Station: Echte Teilhabe für alle
Zum Artikel

PMS 43/18 v. 23.10.2018

| Aktuelles

Inklusion darf kein leeres Versprechen bleiben
Zum Artikel

PMS 42/18 v. 20.09.2018

| Aktuelles

Kitas: Finanzierungslücke durch Beitragsfreiheit muss schnell geschlossen werden!
Zum Artikel

PMS 41/18 v. 18.09.2018

| Aktuelles

Kinderarmut: Nur knapp über 12 Prozent der Sechs- bis unter 15-Jährigen profitieren in Niedersachsen von Teilhabeleistungen
Zum Artikel

PMS 40/18 v. 10.09.2018

| Aktuelles

Masterplan Digitalisierung: Soziales fällt hinten runter
Zum Artikel