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Kommunalwahl 2026: Menschen in Niedersachsen erwarten starken Sozialstaat vor Ort

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forsa-Umfrage im Auftrag des Paritätischen Niedersachsen zeigt breite Unterstützung für soziale Infrastruktur und deren langfristige Finanzierung in Niedersachsen.

Die Menschen in Niedersachsen messen sozialen Angeboten in ihren Städten und Gemeinden eine große Bedeutung bei. Das zeigt eine aktuelle repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag des Paritätischen Niedersachsen anlässlich der Kommunalwahl am 13. September 2026. Demnach halten 97 Prozent der Befragten soziale Angebote – etwa für ältere Menschen, Familien, Kinder und Jugendliche oder Menschen in schwierigen Lebenslagen – für sehr wichtig oder wichtig. Ebenso deutlich fällt das Votum für die Finanzierung dieser Angebote aus: 96 Prozent sprechen sich dafür aus, dass Kommunen ausreichend finanzielle Mittel bereitstellen, um soziale Angebote langfristig abzusichern.

Für die repräsentative Umfrage wurden zwischen Mai und Juni 2026 insgesamt 1.002 Menschen in Niedersachsen befragt. Die Befragten bilden einen breiten Querschnitt der Bevölkerung ab, von jungen Menschen zwischen 16 und 29 Jahren bis hin zu Menschen ab 60 Jahren sowie über alle Einkommensgruppen hinweg.

„Die Ergebnisse senden ein unmissverständliches Signal an die Kommunalpolitik –auch vor dem Hintergrund der aktuellen Kürzungsdebatten: Die Bürger*innen erwarten von ihren Kommunen, dass soziale Angebote erhalten, ausgebaut und dauerhaft finanziert werden. Soziale Angebote sind kein Luxus, sondern unverzichtbarer Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge“, sagt Kerstin Tack, Vorsitzende des Paritätischen Niedersachsen.

Der Verband sieht sich durch die Ergebnisse der Umfrage in seinen heute veröffentlichten zehn Forderungen zur Kommunalwahl bestärkt. Im Mittelpunkt des Forderungspapiers „Zusammenhalt vor Ort stärken“ stehen Investitionen in Kitas, Jugendarbeit, Beteiligung, Erziehungshilfen, Inklusion, Wohnen, Arbeit, Selbstbestimmung, Pflege, Gewaltschutz, Gleichstellung, Suchthilfe, Integration und Armutsbekämpfung.

„Wer heute in soziale Angebote investiert, stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt, verhindert Folgekosten und schafft lebenswerte Kommunen für alle Generationen. Soziale Infrastruktur ist genauso systemrelevant wie Straßen, Schienen oder Brücken“, betont Tack mit Blick auf die 4,7 Milliarden Euro, die den Kommunen in Niedersachsen aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität für Investitionen zur Verfügung stehen.

► Folgendes Material stellen wir Ihnen zur Verfügung: