Unsere zehn Forderungen zur Kommunalwahl 2026 bieten wir Ihnen in der rechten Spalte dieser Seite auch zum Download an: Sowohl als Plakat mit den nun folgenden Kurzforderungen als auch ausführlicher in der gleichnamigen Broschüre.
Von Anfang an stark – in Kitas, Jugendarbeit und Beteiligung investieren!
Kinder und Jugendliche sind keine Zukunftsaufgabe, um die man sich später kümmert. Sie brauchen jetzt verlässliche Kitas, starke Jugendarbeit und echte Beteiligung in ihrer Kommune.
Wenn Familien Hilfe brauchen, muss sie da sein – Erziehungshilfe stärken!
Präventive und ambulante Angebote müssen flächendeckend verfügbar und ausreichend finanziert sein. Wer früh hilft, spart später – an Kosten und vor allem an menschlichem Leid.
Schutz vor Gewalt und gleichberechtigte Teilhabe für Frauen – keine Frage des Geldes, sondern des politischen Willens!
Frauen und Kinder, die Gewalt erleben, brauchen verlässlichen Schutz und professionelle Hilfe. Zugleich müssen Kommunen dafür sorgen, dass Frauen in der Kommunalpolitik gleichberechtigt mitentscheiden.
Behinderung darf kein Hindernis sein – Für Inklusion, Wohnen, Arbeit und ein selbstbestimmtes Leben!
Behinderung darf weder beim Wohnen noch bei der Arbeit oder einem selbstbestimmten Leben im Weg stehen. Kommunen müssen die Rahmenbedingungen für echte Teilhabe schaffen, von der Schulassistenz bis zum barrierefreien Wohnraum.
Pflege ist Daseinsvorsorge – Jeder Mensch verdient eine gute Versorgung vor Ort!
Jeder Mensch verdient eine würdige Versorgung vor Ort. Kommunen müssen Altenhilfe- und Pflegebedarfsplanung als Pflichtaufgabe wahrnehmen und wohnortnahe Unterstützungsstrukturen sichern.
Hilfe für Suchterkrankte: Mit Prävention, Beratung und Mut zur Innovation!
Eine funktionierende Suchthilfe rettet Leben, stärkt die öffentliche Sicherheit und ist volkswirtschaftlich eine der klügsten Investitionen.
Integration passiert vor Ort – Kommunen sind entscheidend!
Kommunen müssen Integration vor Ort aktiv gestalten – mit verlässlichen Strukturen, ausreichender Finanzierung und dem politischen Willen, Teilhabe in Kitas, Schulen und Nachbarschaften zu ermöglichen..
Soziale Angebote sind keine Sparmasse – Kommunen brauchen eine Haushaltspolitik mit sozialer Handschrift!
Jeder sechste Mensch in Niedersachsen ist von Armut betroffen. Wer bei sozialen Angeboten spart und zahlt später ein Vielfaches. Auch die Mittel aus dem Sondervermögen müssen in die soziale Infrastruktur der freien Träger fließen.
Freie Wohlfahrtspflege stärken – Vorfahrt für freie Träger!
Drei Millionen Ehrenamtliche halten unsere Gesellschaft in Niedersachsen zusammen. Subsidiarität muss konsequent umgesetzt, Trägervielfalt geschützt und Engagement strukturell gefördert werden.
Wohnen ist ein Grundrecht – Kommunen müssen bezahlbaren Wohnraum endlich zur Priorität machen!
Fast jede vierte Person in Niedersachsen gerät durch Miet- und Energiekosten unter die Armutsgrenze. Kommunen müssen bezahlbaren Wohnraum zur politischen Priorität machen und mit Mut und Innovation handeln.