Interview mit Julia Locmelis
Auszubildende als Kauffrau für Büromanagement
- Warum hast du dich für die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement entschieden?
- Für mich war die Entscheidung tatsächlich eine komplette Neuorientierung. Ich hatte das Gefühl, dass der Beruf einfach super zu meinen Interessen und Fähigkeiten passt. Ich organisiere gerne (To-Do-Listen sind mein Ding), arbeite gerne mit Menschen zusammen und tüftle auch mal gerne an guten Lösungen.
- Was sind deine Aufgaben während der Ausbildung? Wie läuft ein typischer Ausbildungstag ab?
- Einen typischen Tag gibt es eigentlich gar nicht wirklich. Während der Ausbildung durchläuft man viele verschiedene Abteilungen und überall warten andere Aufgaben und neue Einblicke. Das Einzige, was bisher wirklich überall gleich war: Man wird morgens immer total lieb von den Kolleg*innen begrüßt.
- Was war bisher dein schönster Moment in der Ausbildung?
- An meinem letzten Tag in der ersten Abteilung haben sich alle Mitarbeitenden nochmal zusammengesetzt und mir ein total liebes Dankeschön mit Blumen überreicht. Ich hatte im Gegenzug Kuchen für alle dabei, um Danke für die schöne Zeit zu sagen. Das war schon ein sehr besonderer Moment.
- Wie wurdest du während deiner Ausbildung unterstützt?
- Die größte Unterstützung habe ich tatsächlich schon vor Ausbildungsstart bekommen. Meine Ausbilderin hat unglaublich viel möglich gemacht, damit ich sogar ein halbes Jahr früher in die verkürzte Ausbildung starten konnte. Das hat mir gezeigt, dass hier wirklich auf die Menschen geschaut wird.
- Warum arbeitest du gerne beim Paritätischen?
- Ich mag besonders, dass ich hier das Gefühl habe, mit meiner Arbeit etwas Sinnvolles beizutragen. Durch meine Unterstützung werden soziale Einrichtungen und Mitgliedsorganisationen mit vorangebracht. Außerdem merkt man das auch im täglichen Miteinander: Der Umgang ist freundlich, offen und wertschätzend.
- Welche Fähigkeiten konntest du durch die Ausbildung ausbauen?
- Es ist wahrscheinlich noch etwas früh, das komplett zu beurteilen, aber ich habe auf jeden Fall gelernt, meine Arbeit noch besser zu organisieren und zu strukturieren. Gerade wenn viele kleine To-Dos gleichzeitig anstehen, hilft mir das total, den Überblick zu behalten.
- Was sind deine Ziele für die Zukunft?
- Ich halte es da eher entspannt und backe kleine Brötchen. Nach genug Trubel im Leben freue ich mich einfach auf geregelte Arbeitszeiten, liebe Kolleg*innen und einen Job, bei dem man sich wohlfühlt. Mir ist wichtig, meine Fähigkeiten sinnvoll einzubringen und morgens gerne zur Arbeit zu gehen.
- Was würdest du zukünftigen Bewerber*innen für die Ausbildung mitgeben?
- Come as you are. Traut euch, euch genauso zu bewerben, wie ihr seid — mit euren Ecken, Kanten und Erfahrungen. Genau das wird hier wertgeschätzt. Jede*r kann sich mit den eigenen Stärken und Möglichkeiten einbringen.
- Was machst du gerne in deiner Freizeit?
- In meiner Freizeit bin ich gerne auf Mittelaltermärkten unterwegs und tauche in verschiedene Fantasy-Welten ab — egal ob durch Bücher, Filme & Serien oder Brett-, Karten- und Computerspiele. Manchmal findet man mich aber auch auf dem Wasser mit meinem Stand-Up-Paddle-Board.
- In meiner Freizeit bin ich gerne auf Mittelaltermärkten unterwegs und tauche in verschiedene Fantasy-Welten ab — egal ob durch Bücher, Filme & Serien oder Brett-, Karten- und Computerspiele. Manchmal findet man mich aber auch auf dem Wasser mit meinem Stand-Up-Paddle-Board.
