Starke Gemeinschaft durch Selbsthilfe und Ehrenamt

Kostenlos * Ermäßigte Preise gelten für Mitglieder, Nachweis bei der Anmeldung erforderlich, zzgl. Mehrwertsteuer
Thema: Persönliche Fähigkeiten erweitern, Vereinswissen und Ehrenamt,
Online-Event

Standort:

OnlineRaum: Zoom
Online-Event

Termine:

12.05.2026 , 17:00 - 19:30 Uhr
Anmeldeschluss: 08.05.2026 Insgesamt 299 freie Plätze.
Buchungsnummer: 457
Online-Forum für pflegende und fürsorgende An- und Zugehörige - Wir brauchen eine starke (Selbsthilfe-) Gemeinschaft – lebenslagenübergreifend pflegen. begleiten. unterstützen.

Pflegen, begleiten, unterstützen, mittragen, mitdenken – viele An- und Zugehörige leisten Tag für Tag Enormes. Oft im Hintergrund. Oft selbstverständlich für andere. Und oft mit zu wenig Raum für die eigenen Fragen, Belastungen und Bedürfnisse.
Mit unserem Online-Forum möchten wir genau dafür einen stärkenden niedrigschwelligen Raum öffnen: für Austausch, Wiedererkennen, Orientierung und neue Impulse.

Der Abend richtet sich an pflegende und fürsorgende An- und Zugehörige, die Verantwortung für andere Menschen tragen – unabhängig davon, ob es um ältere Menschen, Kinder- und Jugendliche, Menschen mit Behinderung, chronischer Erkrankung oder andere Sorgekontexte geht.

Worum geht es?
Im Mittelpunkt steht die Frage, was An- und Zugehörige trägt, entlastet und stärkt:
• Wie kann Gemeinschaft unterstützen? 
• Was hilft, wenn Verantwortung zu viel wird? 
• Wo fehlen Orientierung, Entlastung oder passende Angebote? 
• Was brauchen An- und Zugehörige konkret im Alltag?

Freuen Sie sich auf kurze Impulse, stärkende Perspektiven und moderierte Fokusräume, in denen Erfahrungen, Probleme und Bedarfe sichtbar werden dürfen – niedrigschwellig, respektvoll.

Inhalte

Das erwartet Sie
• kurze Impulse zu Gemeinschaft, Selbstfürsorge, Entlastung und Beteiligung 
• Austausch in thematischen Fokusräumen 
• Raum eigene Erfahrungen, Belastungen und Bedarfe einzubringen
• Impulse zu Selbsthilfe, Ehrenamt und Unterstützungsmöglichkeiten 

Fokusräume

Im zweiten Teil des Abends arbeiten wir in themenspezifischen Gruppen. Die Fokusräume orientieren sich an Erfahrungen und Lebenslagen – nicht an Diagnosen. Die Fokusräume sind keine Informationsmodule, sondern Räume für Austausch, Erfahrungen und gegenseitige Orientierung. Hier können Belastungen, Fragen und Unterstützungsbedarfe sichtbar werden.

• Fokusraum A – Nicht allein: Selbsthilfe & Gemeinschaft
Erfahrungsaustausch, Zugehörigkeit, Entlastung und Zugang zu Selbsthilfe. 
• Fokusraum B – Unterstützung organisieren: Entlastung ermöglichen
Unterstützung im Alltag, ehrenamtliche Begleitung, Assistenz und Hilfe annehmen. 
• Fokusraum C – Beziehung, Verantwortung & eigene Grenzen
Schuldgefühle, Ohnmacht, mentale Belastung, Selbstfürsorge und Loslassen. 
• Fokusraum D – Übergänge / Stationär: Beziehung halten, wenn es nicht mehr zuhause geht
Übergänge zwischen Zuhause, Klinik, Kurzzeitpflege und Heim, Beziehung halten, Kommunikation und Verlässlichkeit. 
• Fokusraum E – Arbeit – Zeit – Geld: Doppelbelastung & Vereinbarkeit
Sorgeverantwortung im Alltag, Zeitkonflikte, Erschöpfung, finanzielle Unsicherheit und alltagstaugliche Hilfen.

WICHTIG: Bei der Anmeldung können Sie zwei Präferenzen angeben: einen Wunschraum und eine Alternative, falls Räume bereits gefüllt sind. Der sichere Austausch in den Gruppen erfolgt zurückhaltend, niemand muss sprechen, Antworten sind rein schriftlich und anonym zu Ihrem Online-Schutz möglich.

Wenn Sie sich als Privatperson anmelden, geben Sie bitte neben Ihrem Vor- und Nachnamen zusätzlich Ihre E-Mail-Adresse ein. 
In den weiteren Pflichtfeldern tragen Sie bitte ein xxx ein, sollten Sie diese Angaben nicht tätigen wollen. 

Für wen ist die Veranstaltung gedacht?
Für alle pflegenden und fürsorgenden An- und Zugehörigen, die einen Menschen begleiten, unterstützen oder mittragen – ganz gleich in welcher Lebensphase oder Situation.

Warum sich die Teilnahme lohnt

Weil es gut tut, nicht allein zu sein.
Weil Erfahrungen zählen.
Weil aus Belastung nicht erst Krise werden muss.
Und weil An- und Zugehörige mehr brauchen als Dank – nämlich Sichtbarkeit, Orientierung, Unterstützung und Gemeinschaft.

Wir freuen uns, Sie an diesem Abend begrüßen zu dürfen.
Eine Veranstaltung in Kooperation von:
Alzheimer Gesellschaft Niedersachsen e. V.
und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V.

 

 

Referent*innen

Prof. Dr. Claudia Kaiser

Hochschule Niederrhein, Gerontologin mit den Schwerpunkten Älterwerden, Lebensläufe im Alter und Gestaltung des Älterwerdens

Referent*innen

Jun.-Prof. Dr. sc. med. Ina Otte

Ruhr-Universität Bochum, Professorin für Versorgungsforschung mit Fokus auf gerechte und bedarfsgerechte gesundheitliche Versorgung.

Referent*innen

Dr. Ulrike Ehrlich

Deutsches Zentrum für Altersfragen, Soziologin und Wissenschaftlerin mit Schwerpunkten familiäre Pflege, Vereinbarkeit von Pflege und Beruf sowie Wohlbefinden pflegender Angehöriger.

Referent*innen

Eva Helms

Convitas Dresden, Fachberaterin für Geriatrie und Gerontopsychiatrie mit langjähriger Praxiserfahrung in der Begleitung von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen.

Referent*innen

Susanne Heynen

Selbsthilfegruppe „Hör mir zu!“ (Remscheid), Pflegende Angehörige und Gründerin einer Selbsthilfegruppe, die Austausch, Stärkung und Unterstützung im Alltag ermöglicht.

Referent*innen

Ulrike Kaufmann

Coachin für unterstützende Angehörige, Krankenschwester, Ethnologin und Coachin mit praxisnahem Blick auf die Belastungen und Handlungsmöglichkeiten unterstützender Angehöriger.

Referent*innen

Dr. Bernhard Holle

Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (Standort Witten), Wissenschaftler mit Schwerpunkt Versorgungsstrukturen und der Frage, wie Unterstützung für Menschen mit Demenz und ihre Familien besser gestaltet werden kann.