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#SolidarischerHerbst am Samstag, 22. Oktober, 12 Uhr: Mehr als 25 Organisationen und Vereine unterstützen Kundgebung in Hannover

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Das breite zivilgesellschaftliche Bündnis #SolidarischerHerbst ruft für Samstag, 22. Oktober 2022, in sechs Städten in Deutschland zu Kundgebungen unter dem Motto „Solidarisch durch die Krise - Soziale Sicherheit schaffen und fossile Abhängigkeiten beenden“ auf. An dem Bündnis beteiligt sind attac, der BUND, Campact, die GEW, Greenpeace, der Paritätische Wohlfahrtsverband, ver.di, der Verein Finanzwende und der Wohlfahrtsverband Volkssolidarität.

Eine der geplanten Kundgebungen wird an diesem Tag in Hannover stattfinden. Mehr als 25 weitere Organisationen und Vereine haben sich inzwischen den Organisatoren des Protests vor Ort angeschlossen. Alle Beteiligten wollen an diesem Tag um 12 Uhr auf dem Goseriedeplatz ein Zeichen für soziale Sicherheit, gesellschaftliche Solidarität und die Beendigung fossiler Abhängigkeiten setzen.

Die Organisatoren und ihre Unterstützer*innen stehen solidarisch zu den Menschen in der Ukraine und den Geflüchteten in Deutschland. Sie unterstreichen, dass sie sich gegen jegliche Bestrebungen wenden, Betroffene von Krieg und Krisen gegeneinander auszuspielen. Nationalistische, rassistische und verschwörungsideologische Äußerungen sowie die Verharmlosung von Putins Angriffskrieg werden auf den Veranstaltungen des Bündnisses konsequent unterbunden.

Die Bundesregierung hat kürzlich ein drittes Entlastungspaket für die Bürgerinnen und Bürger auf den Weg gebracht, das mit 200 Milliarden Euro ausgestattet werden soll. Damit werden die geplanten Veranstaltungen am 22. Oktober aber nicht überflüssig, denn die Rahmenbedingungen des dritten Entlastungspaketes sind nur grob abgesteckt. Einzelheiten stehen noch überhaupt nicht fest. Es ist bislang vollkommen unklar, wie viel Geld tatsächlich bei denen ankommt, die nach den angekündigten Preiserhöhungen ihrer Strom- und Gasversorger nicht wissen, wie sie ihre horrenden Rechnungen begleichen können. Das Prinzip Gießkanne hilft ihnen nicht weiter.

Mit einem sehr breit aufgestellten Bündnis machen die Organisatoren deutlich, dass der Rettungsschirm auch tatsächlich über denen aufgespannt werden muss, die es dringend brauchen.

Die Kundgebung findet statt am 22. 10. 2022 um 12 Uhr auf den Goseriedeplatz in Hannover

► Diese Organisationen und Vereine unterstützen in Hannover das bundesweite Bündnis: AWO Region Hannover e.V., AWO Bezirksverband Hannover e. V., Bündnis niedersächsischer Erwerbslosenberatungsstellen, Caritas Niedersachsen, Christians for Future Hannover, Deutscher Kinderschutzbund Landesverband Niedersachsen, Diakonie Niedersachsen, DGB Stadtverband Hannover, Freundeskreis Hannover e.V., Grandparents for future Hannover, Hannover erneuerbar, IG BAU Kreisverband Hildesheim, IG Metall Hannover, Internationalistisches Arbeiter*innenjugendbündnis Hannover,  Landesarmutskonferenz Niedersachsen, Landesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz Niedersachsen e.V., Lebenshilfe Landesverband Niedersachsen e.V., Mädchenhaus Oldenburg, NGG Landesbezirk Nord, Omas gegen Rechts Hannover, Parents for Future Hannover, Pro Asyl für den Landkreis Diepholz, Selbstvertretung wohnungsloser Menschen e. V., Selbstbestimmt Leben Hannover e.V., Students for Future Hannover, Transition Town Hannover, Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V., Verein Mosaik - für transkulturelle Bildung und Begegnung im Landkreis Diepholz e.V.

► Mehr Informationen zu den Aktionen des Bündnisses #SolidarischerHerbst gibt es unter www.solidarischer-herbst.de.